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Ausgrabungen auf der mittelalterlichen Wurt Hessens in Wilhelmshaven jetzt umfassend publiziert
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Zwischen 1938 und 1963 haben mehrfach Ausgrabungen auf der mittelalterlichen Wurt Hessens im Stadtgebiet von Wilhelmshaven stattgefunden. Annette Siegmüller hat die Befunde und Funde dieser Ausgrabungen in ihrer Dissertation ausgewertet. Auf der Wurt Hessens lagen vom frühen 7. bis zum 13. Jahrhundert vier Höfe mit dreischiffigen Wohnstallhäusern. Ein Haus wurde später als Bootshaus genutzt, wie eine Gleitschienenanlage hier anzeigte. Zur Siedlung gehörte ein sog. Fething, in dem Regenwasser gesammelt wurde. Er hatte einen Einbau aus Holz, der zur Schafwäsche diente. Unter den Funden befinden sich viele Reste aus organischem Material wie Holz oder Textil.
Die Arbeit von Annette Siegmüller ist als erster Band der neuen Reihe des NIhK Studien zur Landschafts- und Siedlungsgeschichte im südlichen Nordseegebiet im Verlag Marie Leidorf erschienen.
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Marschenratskolloquium 2009
zum Thema: „Flüsse als Kommunikations- und Handelswege"
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5.-7.11.2009 im Deutschen Schiffahrtsmuseum, Bremerhaven :
Das Kolloquium wurde gemeinsam vom Deutschen Schiffahrtsmuseum, Bremerhaven, dem Marschenrat zur Förderung der Forschung im Küstengebiet der Nordsee e.V. und dem Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung in Wilhelmshaven organisiert.
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| Kooperationsvereinbarung zwischen NIhK und dem Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie |
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Am 9. Dezember 2008 wurde die seit der Gründung des Instituts bestehende Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Landesmuseum Schleswig-Holsteins durch eine Kooperationvereinbarung auf neue Füße gestellt. Das Niedersächsische Institut für historische Küstenforschung (NIhK) und das Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie (ZBSA) am Archäologischen Landesmuseum im Schloss Gottorf / Schleswig beabsichtigen, auf möglichst vielen Wissenschaftsgebieten zusammenzuarbeiten, vor allem aber auf den Gebieten der Marschen-, Moor und Wurtenforschung, der Kulturlandschaftsforschung, der Archäozoologie sowie der Paläobotanik und Vegetationsgeschichte. Herzstück der Vereinbarung ist die Kooperation in den o. g. Disziplinen auf den Gebieten der Forschung und der Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie der Veröffentlichung wissenschaftlicher Ergebnisse.
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